Über mich

Menschen zu begegnen, so wie sie gerade sind, interessiert und bewegt mich. In meiner Erfahrung ist diese körperbasierte und direkte Art des Kontakts – sich gehört, gesehen und berührt zu fühlen – eine wundervolle, reichhaltige und ermutigende Erfahrung.

Diese Form der Arbeit bringt in Leichtigkeit die zwischenmenschliche Tiefe und Echtheit hervor, die ich so schätze. Das schafft gleichermaßen Zugang zu unseren Konflikten und zu unseren Potenzialen. Es macht mir Freude direkt, dynamisch und ehrlich mit Menschen im Austausch zu sein. Die Einzigartigkeit jedes einzelnen Menschen, die Vielfalt und Fülle an Facetten gemeinsam zu entdecken, erstaunt mich immer wieder aufs Neue.

Seit Februar 2019 bin ich zertifizierte Praktikerin des Pantarei Approachs. Ich lerne sowhl autodidaktisch, als auch in Lerngruppen und Weiterbildungen, in fachspezifischen und fachübergreifenden Kontexten weiter und erfreue mich daran, wie viel es zu erkunden gibt. Derzeit mache eine Ausbildung an der Somatischen Akademie Berlin.

Zugang
Ich möchte Menschen jeden Alters, Herkunft, Geschlechtsidentität, Religion, Klasse, Fähigkeit, Körpergestalt einladen.
Körper & Kontext

Mir ist es ein Anliegen speziell Menschen, die Nichtwillkommenserfahrungen und Ungleichheitserfahrungen machen, ausdrücklich einzuladen.
Wir alle sind verletzbar, werden aber nicht gleichermaßen verletzt.

Meine Arbeit ist konsensbasiert und traumainformiert.

Nicht nur unsere individuell-biografischen Geschichten („Schicksalsschläge“) sondern auch die Folgen gesellschaftlicher Strukturen können verletzend sein. So können Diskriminierungserfahrungen eine Form struktureller Gewalt sein, die sich in unsere Körper einschreiben.

Unser Alltag ist von Normen durchdrungen. Aus eben diesen Normen herauszufallen kann zwar sehr befreiend aber eben häufig auch sehr verletzend sein.
Das Vorherrschen von Normen zieht sich durch unseren Alltag und bestimmt auch mit, wie unsere sozialen Auffangnetze gestaltet sind. Aus bestimmten Normen „herauszufallen“ bedeutet also häufig auch, durch soziale Auffangnetze zu fallen und ausgeschlossen zu werden.

Mir ist die persönliche Einzelarbeit mit Klient*innen wichtig, ebenso wie auch strukturelle Veränderungen, die unser aller Zusammenleben fairer gestalten.
So sehe ich beispielsweise Gewalterfahrungen sowohl als persönliches Schicksal und gleichzeitig auch auch im gesellschaftlichen Kontext.
Soziale Verantwortung sehe ich nicht als eine Privatsache an. Mit meiner Arbeit möchte ich Dir eine Begleitung in der Lebenssituation anbieten, in der Du gerade bist. Und schauen wie Du Dich selbst gut unterstützen kannst. Das ist kein Ersatz für ein funktionierendes Sozialsystem.